Eier

Unsere biodynamischen Eier werden zu 6 Stück in Eierkartons oder zu 30 Stück in Höckern verpackt. Alle Eier, die von der Packstation De Grote Kamp verpackt werden, entstammen den auf dieser Homepage genannten Betrieben. Sie erkennen die Eier am Demeter-Markenzeichen auf der Verpackung.
(in den Niederlanden finden Sie sie unter den Marken „Groengilde, Odin, Puur und Puur Noord“)

Hygiene

Unsere Eier werden alle paar Stunden eingesammelt und an einem kühlen Platz aufbewahrt. Dadurch wird der Brutprozess erst gar nicht in Gang gesetzt. Alle paar Tage werden sie zur Packstation gebracht. Alle schmutzigen oder beschädigten Eier werden entfernt und die übrigen werden sehr vorsichtig maschinell in Eierkartons verpackt und mit einem Haltbarkeitsdatum versehen.

Was kann man auf dem Ei erkennen?

Die Kennzahl auf der Schale: die „0“ steht für biologisch.

Da es für biodynamische (Demeter)-Eier keine eigene Ziffer gibt, stempeln wir das Wort „demeter“ darauf. Die übrigen Ziffern verweisen auf die jeweilige Hühnerfarm. Sie können also ganz genau nachvollziehen, wo Ihr Ei herkommt!

Was sieht man noch?

Zuallererst sehen wir die Schale. Diese hat auf der Außenseite ein Oberflächenhäutchen, das das Eindringen schädlicher Organismen verhindert. Weil dieses Häutchen sehr wichtig ist, dürfen Eier nie vom Bauern / von der Bäuerin gewaschen werden, denn dadurch würde das Eieroberflächenhäutchen beschädigt werden.

Die Schale enthält ca. 4000 Poren. Diese sind dazu da, das Küken während einer Bebrütung mit Sauerstoff zu versorgen. Bei einem nicht bebrüteten Ei entweicht hierdurch Flüssigkeit und tritt Luft ein, die den durch den Flüssigkeitsverlust entstandenen Leerraum, die s.g. Luftkammer, befüllt.

Wir haben alle schon mal ein Ei mit sehr unregelmäßiger Schale gesehen. Daran erkennt man, dass die Henne irgendwann in ihrem Leben eine Narbe auf der Eileiter bekommen hat, so dass es ihr nicht mehr möglich ist, eine schöne glatte Kalkschicht um das Ei herum zu bilden.

An der Schaleninnenseite gibt es noch ein paar weitere Schutzhäutchen. Anschließend sehen wir das Eiklar und in diesem liegt der Dotter. Der Dotter ist mit einigen Hagelschnüren im dicksten Teil vom Eiweiß verankert, was dazu dient, den Dotter während einer eventuellen Bebrütung in der Mitte des Eies zu fixieren, damit der Embryo, der von den Inhaltsstoffen des Dotters lebt, bei einer Bebrütung nicht vom Dotter zerquetscht wird. Dazu wendet die Bruthenne das Ei auch immer wieder etwas.

Der Ei-Kern ist das etwas anders gefärbte, runde Fleckchen, das man an der Außenseite des Dotters sieht.

Letzten Endes aber geht es uns um den Geschmack. Dank des komplett biologischen Futters und der stressfreien Umgebung, in der unsere Hennen heranwachsen, erhalten wir ein besonders schmackhaftes, aromatisches Ei.

Aktuell

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